Edu:Social Projekt

Willkommen bei Edu:Social!

Hier trifft innovative Forschung auf Anwendung

Das Edu:Social Projekt ist eine deutschlandweite, wissenschaftliche Forschungsstudie des Social Neuroscience Labs der Max-Planck-Gesellschafft. Es zielt auf die Stärkung von Resilienz und sozialen Kompetenzen bei Lehrer:innen und Gesundheitsfachkräften. Wie bieten mehrwöchige mentale Interventionsprogramme an, die sowohl mentale Gesundheit als auch soziale Kompetenzen wie Empathie und Mitgefühl fördern und das Risiko von Burnout durch Stressbelastungen reduzieren.

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Wissenschaftlicher Hintergrund

Kleine Schritte, große Wirkung

Mit diesem digitalen Interventionsprogramm ist es möglich, durch vergleichsweise geringem Aufwand bedeutsame Ergebnisse zu erzielen. Frühere Studien konnten bereits die folgenden positiven Effekte nachweisen:

  • Erhöhung der Lebenszufriedenheit
  • Förderung der mentalen Gesundheit
  • Stärkung des sozialen Zusammenhalts
  • Stärkung sozialer Kompetenzen (Empathie, Mitgefühl)
  • Steigerung der Resilienz
  • Reduktion von Stress
  • Verminderung von Einsamkeit
Bisherige Projekte

ReSource und CovSocial

Das Edu:Social Projekt basiert auf den Ergebnissen zweier erfolgreicher und einzigartiger  Forschungsprojekte, die unter der Leitung von Prof. Dr. Tania Singer durchgeführt wurden. Das ReSource Projekt, eine umfassende Langzeitstudie zum Achtsamkeits- und Mitgefühlsbasierten mentalen Training, erforschte die Auswirkungen verschiedener Meditationstypen und mentaler Praktiken auf Gehirn, Gesundheit, Stress, Wohlbefinden und Sozialverhalten. Das CovSocial Projekt untersuchte die Einflüsse der Covid-19 Pandemie auf das Wohlbefinden, Verhalten, Stresserleben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt bei Berliner Erwachsenen. In einer zweiten Phase untersuchte es die Effekte von digitalem, 10-wöchigem Achtsamkeitstraining oder sozio-emotionalem Partner-basierten mentalen Training auf Resilienz, mentale Gesundheit und sozialer Kompetenzen. Das Edu:Social Projekt baut auf die CovSocial Studie auf, und untersucht nun die Implementierung dieser mentalen Online-Trainingsprogramme für die spezifischen Settings von Schule oder Gesundheitswesen. 

News

Neuste Forschungsergebnisse belegen, dass kontemplative Dyaden soziale Kompetenzen fördern und psychische Probleme reduzieren

Diese Dokumentation vom August 2023 mit Kommentaren von Maria Kluge, Tania Singer, Gert Scobel, Dirk Bräuninger und Mike Sandbothe berichtet über den Einfluss von Achtsamkeitsübungen, Dyaden und Praktiken aus dem Social Presencing Theater.

Tania Singer über kontemplative Dyaden und wie sich unser Geist und die Beziehungen zueinander verändern

Trailer - CovSocial Symposium 2022

Wissenschaftliche Publikationen

Godara, M., Hecht, M., & Singer, T. (2024).

Training-related improvements in mental well-being through reduction in negative interpretation bias: A randomized trial of online socio-emotional dyadic and mindfulness interventions. Journal of Affective Disorders.

Reducing alexithymia and increasing interoceptive awareness: A randomized controlled trial comparing mindfulness with dyadic socio-emotional app-based practice. Journal of Affective Disorders, 341, pp. 162-169.

Boosting Empathy and Compassion Through Mindfulness-Based and Socioemotional Dyadic Practice: Randomized Controlled Trial With App-Delivered Trainings. Journal of Medical Internet Research.

It matters what you practice: Differential training effects on subjective experience, behavior, brain and body in the ReSource Project. Current Opinion in Psychology, 28, pp. 151 – 158